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JHV der OV Rothenbergen am 15.04.2019

Der DRK Ortsverein Gründau-Rothenbergen lädt alle Helferinnen und Helfer, Mitglieder und Interessierte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Diese findet am 15. April 2019 um 20:00 Uhr im DRK Haus in Rothenbergen statt. Neben den Berichten steht die Wahl des Vorstandes sowie des 1. und 2. Vorsitzenden an. Wir freuen uns auf Ihr erscheinen. Ihr Ortsverein Rothenbergen.

Erste Blutspende in 2019 ein voller Erfolg

Die Bilanz der jüngsten Blutspendeaktion am Montag, 25.02.2019 in Rothenbergen kann sich sehen lassen: insgesamt 147 Spendenwillige sind erschienen, darunter auch 6 mutige Erstspender. Grünes Licht konnten die Ärzte des DRK-Blutspendedienstes 137 Spendern geben.

Folgende Spender konnten für ihre erfolgreichen Mehrfachspenden geehrt werden: 70. Spende Jürgen Honus, 60. Spende Sabine Fröhlich, 50. Spende Andreas Tusch, 25. Spende Christina Bruns, Adolf Dorner, Nils Eurich, 10. Spende Matthias Krauße, Lucia Liesen, Thomas Wöllner.

Die Blutspendewilligen wurden wieder in bewährter Art durch die Helfer/Innen der DRK-Ortsvereinigung Rothenbergen betreut und verpflegt. Unterstützung bekam die Ortsvereinigung Rothenbergen auch von den Ortsvereinigungen Freigericht und Lieblos. Markus Tempir vom ortsansässigen Nahkauf stellte wieder 20 Kg Bananen für den Blutspendetermin zur Verfügung. (se)

Blutspende am 25.02.2019

Blutspender helfen nicht nur Kranken und Verletzten wieder gesund zu werden, sie tun auch etwas für ihre eigene Gesundheit. Denn jede Blutspende ist gleichzeitig ein kleiner Gesundheitscheck. Bei jeder Blutspende kontrolliert der DRK-Blutspendedienst beispielsweise den Blutdruck und misst den Gehalt an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobinwert). Neben dem guten Gefühl, bis zu drei Leben gerettet zu haben, bleibt auch das gute Gefühl, für seine eigene Gesundheit gesorgt zu haben. Der DRK-Blutspendedienst lädt alle Spendewilligen zur Blutspende für Montag, 25.02.2019, 16:45 bis 20:30 Uhr, ins Dorfgemeinschaftshaus nach Rothenbergen ein. Jede Spende zählt. Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Lebensjahr, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein.

Helfer des DRK Gründau-Rothenbergen künftig auch im Europäischen Katastrophenschutz tätig

Bereits im vergangenen Jahr und im Januar diesen Jahres wurde ein Helfer unseres Ortsvereins zum "Experten im Europäischen Katastrophenschutzverfahren" (European Civil Protection Mechanism, EUCPM) ausgebildet und steht künftig bei internationalen Einsätze für die Unterstützung bei Katastrophen bereit. Unser Helfer Christof Hoffmann hat sich hierfür bei drei verschiedenen Seminaren in Italien, Irland und Estland weitergebildet und wurde nun durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in den „Pool of Experts“ aufgenommen. Seminarinhalte waren die Einweisung auf das Katastrophenschutzverfahren. Die Seminare wurden alle auf Englisch gehalten, da Helfer/Innen aus ganz Europa teilgenommen haben. Es wurden die verschiedenen Mitwirkenden in der Internationalen Hilfe vorgestellt (z.B. die Vereinten Nationen mit ihren Organisationen), wie es zu Einsätzen kommt, bzw. wie diese abgearbeitet werden und das Konzept des EUCPM-Teams als Unterstützungsteams unterrichtet. Konkret bedeutet das:
Die Bewältigung von Katastrophen und Notfällen ist immer eine Verantwortung der Länder, welche von der Katastrophe betroffen sind. Aber die vorhandenen Helfer/Innen reichen in diesen Fällen nicht immer aus. Hat nun ein Land einen Notfall, welcher nur mit Unterstützung anderer Länder bewältigt werden kann, so kann das Land diese bei der EU anfordern. Dies gilt in erster Linie für die Mitgliedsländer dieses Katastrophenschutzverfahrens, aber auch weltweit. So waren beispielsweise Modules (Einheiten) und Expertenteams (Union Civil Protection Team, UCPT) in Nepal (Erdbeben), Westafrika 2014 & Kongo 2018 (Ebola) und bei den Waldbränden im Mittelmeerraum (2017) und Schweden (2018) im Einsatz. Zur Unterstützung bei der Koordinierung der Einheiten stehen die Experten des Pools mit Rat und Tat den Ländern zu Verfügung und werden durch die EU als Team entsendet. So kann weitere Unterstützung nachgefordert und die internationale Zusammenarbeit verbessert werden. Diese Arbeit wird in enger Abstimmung mit der UN und dem Internationalen Roten Kreuz geleistet. Die Einheiten (Modules) für diese Ebene des Katastrophenschutzes stellen die Mitgliedländer aus ihren bestehenden Kapazitäten. Für Deutschland sind dies zum Beispiel die Hochleistungspumpen des THW. Das Deutsche Rote Kreuz selbst stellt direkt keine Module, ist aber über die internationale Zusammenarbeit im Roten Kreuz mit Einheiten für Trinkwasserversorgung, dem Mobilen Hospital und Erkundungsteams engagiert. Die Unterrichtsinhalte und insbesondere der Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene ist natürlich auch für die Mitwirkung im „heimischen“ Katastrophenschutz wertvoll. Unser Helfer Christof Hoffmann steht dem DRK und dem 2. BtZ MKK nach wie vor für Einsätze zur Verfügung. Bei Interesse an einer Tätigkeit als Experte der EU kann man sich gerne an ihn wenden. Die Koordinierung der Ausbildung im Bereich des DRK übernimmt das Generalsekretariat des DRK Bundesverbandes in Berlin. Wir danken ihm an dieser Stelle für sein herausragendes Engagement und wünschen ihm bei der Bewältigung seiner künftigen Aufgaben viel Erfolg. (se)